
Gleichzeitig ist der Berg ein schweizerisch -italienischer Grenzberg am Südrand der Alpen - direkt oben auf der Spitze wandelt man beim Abstieg bis zur Bahnstation bereits auf italienischer Seite. Es war logo , dass wir dies natürlich gemacht haben..... wenn wir schon mal hier oben sind !
Die Grenze zwischen der Schweiz und Italien verläuft sozusagen über den Ostgrat und den Nordgrat des Berges ; die Südflanke und die Westflanke gehören aber zur Schweiz
Von Lugano die Strasse Richtung Chiasso fahren , im kleinen Örtchen Capolago fährt man unmittelbar an der Bahnstation vorbei - Ausschilderung beachten ; Auto auf dem Parkplatz abstellen und Fahrkarte holen. Mit Swiss-Pass gibt es Ermässigungen .
Die Auffahrt dauert kanpp 40 Minuten , denn langsam schlängelt sich die Zahnradbahn die knapp 7 km Fahrtstrecke nach oben durch unberührte Natur.
Es gibt mehrere Zwischenstationen , eine davon ist am gleichnamigen Hotel ,welches leider geschlossen ist und so "vor sich hin wittert " . Noch kein Investor hat sich hier jedoch bisher wieder gefunden ,der dem Hotel "wieder Leben einhaucht "....wahrscheinlich muss man da erst im Lotto gewinnen !
Wer Lust hat , der kann natürlich auf einer der Zwischenstationen aussteigen und den Weg hinauf bis zur Bergstation Generoso -Vetta , die auf 1605 Meter ü.M. liegt , zu Fuss gehen.
Haben wir aber nicht gemacht ( so viel Zeit hatten wir nämlich nicht, da noch andere Besichtigungstermine an diesem Tag anstanden ) ; wir sind mit der Zahnradbahnbahn den Rest des Weges hinauf.
| Hinauf bis zur Bergkuppe |
Nachdem wir erste Ausblicke hinab mit Blick auf den Luganersee und all die unten liegenden Ortschaften genossen haben, wollten wir natürlich auch ganz hoch bis zur Spitze.
Ein gut befestigter Weg hinauf wies uns die Richtung - es geht nochmal ca 100 m steil aufwärts...... ein wenig mulmig war uns doch .
Zum Glück hatten die meisten in unserer Gruppe festes Schuhwerk an ( am besten sind die richtigen Wanderschuhe ....warum , das haben wir dann bei Abstieg gemerkt ).
Nach ca 30 Minuten ohne Hast und Eile standen wir nun oben direkt auf der Bergspitze. Der Ausblick war grandios mit Rundum-Sicht von 360 Grad.
Bei klarem Wetter hat man von hier aus einen Überblick über den gesamten Alpenbogen , man kann die Seen von Lugano , Como ,Varese und auch bis zum Lago Maggiore schauen und bei richtig guter Sicht gen Süden ( hatten wir leider nicht : nur "Waschküche ") sogar bis zur Po-Ebene nach Milano. Man kann schauen bis zum Monte Rosa Massiv , bis hin zum Matterhorn , zur Jungfrau-Region bei Interlaken , hin bis zum Gotthardmassiv und auch zur Berninagruppe im Kanton Graubünden.
.........Aber eben nur bei absolut toller Sicht . Aber der Blick nach Lugano mit dem See (Bild rechts ) , das haben auch wir genossen und fanden es trotzdem klasse.
Auf der Spitze auf der Aussichtsplattform sind außerdem Tafeln angebracht, wo man lesen kann , wohin man gerade schaut.
Nachdem wir den Rundum-Blick genossen haben , sind wir abwärts den Weg "durch italienisches Gebiet " gegangen - direkt hier oben verläuft die Grenze Schweiz -Italien .Anhand von Grenz-Wegweisern konnte man dies sehen .
| Abstieg auf italienischer Seite |
Wer natürlich nicht will , der kann sicher auch den anderen Weg vom Aufstieg wieder abwärts gehen ...wir wollten aber nicht...wir wollten nach Italien !
Der recht steile Abstieg ging vorbei an Weideflächen wieder ca 1/2 Stunde bis hinunter zur Bergstation der Zahnradbahn .
Unterwegs statteten wir einem Alm-Bergbauern noch kurz einen Besuch ab, der uns leckeren , selbst hergestellten Alm -Käse verkaufte, den wir natürlich gleich gegessen haben .
Ein wenig genossen haben wir noch an der Berg-Station der Zahnradbahn den Ausblick und dann gings wieder abwärts mit der Zahnradbahn Richtung Capolago.
Hinweise :
Die Zahnradbahn fährt im Jahre 2012
täglich vom 17.3. - 4.11.
Hier sind die Preise und Fahrzeiten .
Es gibt auch zwei Nostalgiezüge : ein Dampfzug aus dem Jahre 1890 und eine Bahn aus dem Jahre 1950 .
Beide Züge wurden aufwendig restauriert , haben "Belle Epoque" -Assichtswaggons und schlängeln sich an bestimmten Tagen auch nach oben auf den Berg ; der Dampfzug aus dem Jahre 1890 braucht da allerdings ca 1, 5 Stunden für die Strecke.
Die Fahrttermine und Preise der Nostalgiezüge finden Sie hier .
Hinweis : Hier muss man sich vorab allerdings Tickets besorgen ; kurzfristig gibt es da kaum welche und wenn doch , dann ist das wohl eher Zufall , wenn man ein Ticket bekommt.
Post von: Reisebüro Globus
Zum Vergrößern der Fotos bitte drauf klicken .
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