Die Schweiz gilt als Land der Schokolade und so sollte man einen Ausflug mit dem
"Chocolat -Train" unbedingt machen .
Der Zug startet mehrmals in der Woche in Montreux am Vormittag und führt hinauf ins Greyerzer -Land , wo die Cailler-Schokolade her kommt und ebenso der würzige Greyerzer -Käse.
Wichtig :
Eine Platz-Reservierung für den "Schoki -Zug " ist unbedingt erforderlich und dies schon zum Teil viele Wochen vorher.
Kurzfristig ist oft kein einziger Platz mehr zu bekommen; vor allem nicht in den Pullmann Waggons.
Die Tickets kann man sich bereits vorab z.B. in einem Reisebuero und natürlich auch bei uns reservieren lassen.
Es wird gefahren in Wagen der 1. Klasse ( Belle Epoque -Pullmann -Wagen von 1915 - natürlich toll restauriert) und zum Teil , wenn viele Nachfragen , dann auch mit Panorama-Wagen der Golden-Pass-Linie.
Die Fahrt führt zuerst bis Gruyeres, wo zuerst eine Schaukäserei besucht wird.
Anschließend geht es in den wunderschönen kleinen Ort Gruyeres . Vom Bahnhof Gruyeres bis hinauf in den Ort zu Fuss sind es ca 20 Minuten ; alle "Schokoladenzug "Gäste werden jedoch mit einem der Busse nach oben gebracht.
Der Ort Gruyeres ist einfach malerisch gelegen ! Man kann hier sagen :
Die Stadt ist die Burg oder die Burg ist die Stadt!
Ich liebe diesen Ort !
Betritt man den Ort ist man sofort in diesen verliebt!
Um den kleinen Marktplatz reihen sich wundeschön gestaltete Häuser.
Es gibt viele kleine Läden, Cafes und Restaurants ,welche alle zum Verweilen einladen .
Es sieht so hübsch aus mit den kleinen Häusern und deren blumengeschmückten Fenstern, dem Kopfsteinpflaster..... .....für Damen in Absatzschuhen nicht unbedingt das"Lieblingspflaster "!
Der erste Weg sollte geradewegs zum wunderschönen
Schloss Gruyeres führen und unbedingt besichtigen.
Ich finde , eine der schönsten Burgen, die ich schon besichtigt habe.
Hier ein kleiner Vorgeschmack : www.chateau-gruyeres.ch/
Einen Artikel zum Schloss gibts es hier im Blog auch .
Zum Abschluss nach dem Schlossbesuch kann man dann auch noch im GIGER-Cafe sitzen ; natürlich auch noch das GIGER-Museum ,welches unterhalb des Schlosses am Weg zur Stadt liegt, besuchen - http://www.hrgigermuseum.com/
Hier im Blog gibt es bereits einen Artikel zum GIGER-Museum .
Mein Extra- Tipp : einfach mal einen Blick , wenn schon kein Kaffee getrunken wird ,ins GIGER-Cafe werfen!
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| Blick ins GIGER-Cafe |
Nach genügend Zeit zum Bummeln geht es zurück zum Zug ( die Busse dazu warten ab 13.30 Uhr zur Abfahrt zum Bahnhof auf dem Parkplatz ) und weiter bis nach Broc , wo man in der Schokoladen -Fabrik sehen kann , wie die berühmte Cailler - Schokolade hergestellt wird , nämlich aus Frischmilch und eben nicht, wie so oft mit Milchpulver!
Hier gibts dazu schon mal Interessantes vorab : http://www.callier.ch/
Auch einen Artikel hier im Blog gibt es dazu bereits.
Naschen bis zum " Schlechtwerden " ist erlaubt..... nur leider kann man eben nicht so viel Schokolade auf einmal essen! Eigentlich so schade!
Einen kleinen Bericht finden Sie auch hier : http://www.wowarstdu.de/ (Naschen erlaubt-Schokolade jede Menge)
Aber man hat die Möglichkeit des Einkaufens und dies sollte man auch unbedingt tun!
Gegen 16.00 Uhr wartet der Zug bereits auf alle und zurück geht es Richtung Montreux .
Am Abend kommt der Schokoladenzug wieder in Montreux an .
wichtige Hinweise für die Tour im Jahr 2012 hier:
Der "Schoki-Zug " verkehrt von Mai bis Oktober jeden Montag , Mittwoch und Donnerstag ; in den Monaten Juli und August sogar täglich.
Die Platzreservierung am Bahnhof in Montreux oder bei uns im Reisebüro ist obligatorisch.
Im Pauschalpreis sind die Platzreservierung, Kaffee und Croissant im Zug, Bustransfers und der Schlossbesuch sowie die Besichtigungen inbegriffen.
Wer noch ins GIGER-Museum will , der muss den Eintritt selbst zahlen .
Post von: Reisebüro Globus
Bildnachweis :Heidrun Jahn und p.p.rehe
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Eine der schönsten und traditionsreichsten Bahnstrecken führt mit den GoldenPass-Panoramic-Zügen von der Zentralschweiz bis an den Genfersee.
Start ist in Zürich / Luzern und Ende ist in Montreux/ Geneve
Allerdings fahren nicht auf der gesamten Strecke ausschliesslich die Panoramic-Züge !
Dabei wird an vielen historischen Stätten in der Region Luzern vorbeigefahren; hinauf geht es dann über den Brünigpass auf 1007m Höhe ü.M. wieder abwärts über Meiringen im Haslital weiter Richtung Interlaken.
Der Brünigpass wird mit Hilfe einer zusätzlichen Zahnrad-Lokomotive überwunden . Langsam schnaufend schiebt sich der Zug über den Berg , vorbei an wunderschönen Landschaften.
Es geht vorbei am Brienzer- und am Thunersee, vorbei an wunderschönen typischen Schweizer Chalets mit blumengeschmückten Fenstern.
Von den Ufern des Brienzer- bzw. Thunersees sieht man in der Ferne die auch im Sommer schneebedeckten Bergspitzen der Jungfrauregion mit seinem Dreigestirn : Eiger -Mönch und Jungfrau.
Über Spiez weiter durchs Simmental bis nach Gstaad, dem weltbekannten Promi-Ferienort ( allerdings sind die "Sternchen" fast nur im Winter vor Ort , im Sommer ist es hier eher ruhig!).
Es geht vorbei am kleinen Ort Chateaux - d'Oex im Pays s' Enhaut mit seinen 3200 Einwohner. Hier in der Region kann man im Sommer richtig gut wandern - die Hänge sind nicht so steil und auch für ungeübte Wanderer durchaus zu bewältigen.
In jedem Jahr in der letzten Januar-Woche wird dieser kleine Ort zum Mekka der Heißluftballons. Aber auch sonst kann man durchaus das ganze Jahr bei rechtzeitiger Voranmeldung solch eine Fahrt mit dem Heißluftballon machen .Fragen Sie einfach uns !
Durch Täler und unzählige Tunnel ( hab ich nicht gezählt ) fährt der Zug weiter bis zu den Weinhängen des Genfersees nach Montreux , dem Ferien-Ort mit Palmen an den Ufern des Sees in der französisch - sprachigen Region der Schweiz.
Man muß auf der Strecke von Zürich nach Montreux/Geneve mehrfach den Zug wechseln , weil eben die Strecke zum Teil normalspurig ist, die Strecke von Zweisimmen bis Montreux aber nur schmalspurig.
Das Zugwechseln in Luzern ( wenn man von Zürich oder von Basel kommt) und Zweisimmen ist aber überhaupt kein Problem : es ist genügend Zeit zum Umsteigen und auch der Folgezug steht oft immer schon auf dem Nachbar-Bahnsteig zum Einsteigen bereit.
So werden u.a. auch Panorama-Wagen eingesetzt mit riesigen Sichtfenstern zum Hinausschauen.
Man sollte ggfl. die Fahrt in der 1.Klasse buchen - hier gibt es drehbare Sitze und außerdem noch besser ist eine Zubuchung der V I P - Plätze ganz vorn mit freier Sicht....sozusagen als "Zugführer", denn der sitzt direkt oben drüber !
Die V I P - Plätze sind gering zusatzkostenpflichtig zum 1.Klasse -Ticket ; möglich von Montreux bis Zweisimmen bzw. umgekehrt.
Oft sind diese Plätze bereits ausgebucht, wenn man nicht langfristig vorreserviert- es gibt nur 8 VIP-Plätze !
Ab Zweisimmen schlängelt sich der Zug durchs Simmental , die Wiege der gleichnamigen bekannten Schweizer Kühe .
Auch kann man hier noch die traditionellen Berner Holz - Bauernhäuser in ihrer natürlichen Umgebung ( Wald -Wiesen -Kühe) entdecken .
Im kleinen Örtchen Erlenbach im Simmental gibt es noch eine ganz stattliche Anzahl dieser typischen Bauernhäuser, die man allerdings von der Bahnstrecke aus nicht sieht..... man muss also direkt im Ort stoppen und ggfl. mit einem späteren Zug weiterfahren oder einfach nochmal herkommen .
Unweit von Gstaad und auch schon von Schönried aus sieht man in der Ferne die schneebedeckten Berge vom
Glacier 3000 .
Der Glacier 3000 ist ein Gletscher, w0 u.a. auch im Sommer durchaus noch genug Schnee zum Skilaufen liegt. Hinauf kommt man mit einer Seilbahn über mehrere Zwischenstationen. Auch Paragliding ins Tal hinnuter kann man von hier aus machen ...wenn man mutig genug ist .
Es dauert nicht mehr lange und bald , nachdem erneut mehrere Tunnel passiert sind, kommt die Weite des Genfersees in Sicht und bald ist Ankunft in Montreux.
Kurz vorher sieht man linkerhand vom Fenster aus hinauf zum "Hausberg von Montreux" dem Rochers-de-Naye mit dem hoch gen Himmel ragenden Sendemast und dem Bergrestaurant am "Felsen klebend ".
Durch viele Kurven ( mal blickt man rechts ,mal links auf den See) schiebt der Zug sich der Endstation Montreux entgegen .....ein letzter Tunnel und schon kommt man im Bahnhof an und man ist am Ziel seiner Reise fast quer durch die Schweiz!
Den exakten Fahrplan finden Sie hier : http://www.mob.ch/
Hinweis :
Die Fahrtzeit von Luzern nach Montreux dauert ca 5 Stunden ; die Fahrtzeit von Zürich nach Luzern ca 45 Minuten ...und kommt man vorher von Basel , so hat man die Strecke bis Luzern in etwa 1 Stunde zurückgelegt........ man ist somit sozusagen quer durch !
Gesamt-Fahrtzeit mit dem Zug quer durch : ca 6 3/4 Stunde.
Von Montreux aus hat man immer Anschluss über Lausanne Richtung Genf ( Dauer ca 1 Stunde ) oder Richtung Brig ins Wallis und von dort weiter Richtung Tessin bzw. Milano/Italien .
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Post von: Reisebüro Globus
Sie wollen die GoldenPass-Strecke nutzen ,dann fragen Sie uns .... wir helfen Ihnen bei der Organisation dabei .
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Im Stadtteil Veytaux von Montreux liegt das am meisten fotografierte Schloß der Schweiz , das Wasserschloß Chillon !
Es liegt auf einer Felseninsel in unmittelbarer Ufernähe am Genfer See und außerdem noch vor der imposanten Bergkulisse des Dents du Midi ( 3257m Höhe ) .
Der Felsen , den das Schloß fast vollständig einnimmt, war bereits in der Bronzezeit bewohnt; die Wasserburg wurde das erste mal im Jahre 1005 erwähnt und die noch heute sichtbaren Bebauungen in den innreren Burghöfen einschließlich des Hauptturms stammen aus dem 11. Jahrhundert.
Im 12. Jahrhundert ging das Schloß an die Savoyer über ; vorher gehörte es den Herren von Alinges.
So wurde z.B. die landseitige riesige Burgmauer von Thomas I. von Savoyen gebaut und auch mehrere Innenhöfe sind aus dieser Zeit.
Die drei halbrunden Türme auf der Landseite wurde von Peter II im Jahre 1255 errichtet und immer wieder ausgebaut ; auch Wehrgänge wurden errichtet.
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Diese ständigen Umbauten lohnten sich richtig : der gesamte Schiffverkehr auf dem Genfer See und der ebenso bedeutende Landweg entlang des Sees zum St. Bernhard-Pass wurden beherrscht und mit Zöllen belegt.
In der Burg selbst gibt es große Repräsentationsräume mit sehr gut erhaltenen Wandmalereien , alten Kaminen und wertvollen Holzdecken ; z. B. im Rittersaal.
Im Jahre 1536 wurde das Schloß von den Bernern erobert - die Savoyer flohen damals gleich über das Wasser.
Es wurde der damals berühmteste Gefangene , Francois Bonivard , der Prior aus Genf befreit , der hier wegen seines Eintretens für die Reformation und die Unabhängikeit Genfs von den Savoyern sechs Jahre zuvor eingekerkert worden war. Der humanistische Denker und Historiker der Genfer Reformationszeit lebte von 1496 - 1570: er war eben hier im Schloss eingekerkert worden .
Nach der Eroberung war das Schloß bis zum Jahre 1733 Sitz der Vögte von Chillon , seit 1798 ist es in Besitz des Kantons Waadt.
Beinahe wäre es im 19. Jhd. als Steinbruch für den Eisenbahnbau abgerissen worden , zum Glück konnte dies im letzten Moment verhindert werden.
Umfangreiche Restaurierungsarbeiten im 20 . Jhd. ließen das Schloß erstrahlen so ,wie es heute dasteht.
Die gesamte Schloß-Anlage besteht aus 25 Gebäuden, die sich um drei Höfe gruppieren und die von zwei Ringmauern geschützt werden.
Die Burg selbst erreicht man über eine imposante Holzbrücke aus dem 18.Jhd..
Schon oft wurde das Schloss auch als Film-Kulisse verwendet und wird vor allem jährlich von tausenden Touristen besichtigt.
Hier gibt's noch mehr Infos zum Schloß selbst : http://www.chillon.ch/
Geht man nun den direkt am See vorbei führenden Weg Richtung Zentrum von Montreux , so dauert es nicht lang und man erreicht einen kleinen Weinberg. Wir sind am schlosseigenen Weinberg angekommen.
Der Weinberg ist nicht sehr groß , nur ca 12.500qm, aber dennoch ob seiner Lage direkt am See und vollen Sonneneinstrahlung gedeiht hier ein hervorragender Weisswein , der
" Clos de Chillon " .
Dieser kleine Weinberg liegt genau zwischen zwei berühmten Weinbergterrassen , dem Lavaux und dem Chablais ; beides sind UNESCO -Wetkulturerbestätten.
Im Ausland gibt es diesen hervorragenden , trockenen und sehr fruchtigen Weißwein hier vom Schloss-Weinberg nicht , den man noch dazu "jung "trinkt.
Es gibt ein Geschäft in Zürich ,wo man ihn u.U. kaufen kann und natürlich hier direkt im Shop im Schloss .
Der Verkaufserlös kommt immer der Restaurierung des Schlosses Chillon zugute.
Geht man jetzt den Strand-Promenadenweg weiter Richtung Zentrum , so erreicht man das Montreux -Tourist-Amt ( liegt direkt im Zentrum neben der Markthalle ) in ca 40 Minuten zu Fuss.
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| Markthalle von Montreux |
Es gibt ein paar Cafes und auch Bänke , wo man verweilen und den Blick auf den See genießen kann.
Wer nicht zum Stadtzentrum von Montreux laufen will , der kann den Bus Nr .201 ( Richtung Vevey ) nutzen - eine Abfahrtsstelle befindet sich in unmittelbarer Nähe des Schlosses oben an der Hauptstrasse.
Mit dem Bus ins Zentrum ca 10 Minuten- Ausstieg an der Markthalle , erbaut 1891/92.
Post von: Reisebüro Globus
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Wer kennt es nicht , das " Reich der Pharaonen " ,so wie man Ägypten auch noch nennt.
Die Kultur geht so weit zurück , dass man hier Seiten dazu schreiben könnte ...will ich aber nicht, denn all das kann man als Interessierter in vielen Büchern nachlesen .
Heute genießen wir als Urlauber die Vielfalt des Landes , entdecken in Ausflügen die jahrtausend Jahre alte Kultur und einen echten Ägypten -Kultur -Freak ( ich bin einer !) , den zieht es irgendwie immer wieder mal dorthin.
Die Haupt -Urlaubsregionen sind :
1.der Sinai mit dem Haupt-Ort in /um Sharm el Sheikh und den dort befindlichen noch intakten Tauch -und Schnorchel-Regionen
2. die Region um Hurghada /El Gouna und Makadi Bay
3. die Region um Marsa Alam
4. Nilregion mit den Städten Luxor , dem alten Theben ...bis hinunter nach Assuan und bis zum Assuan -Staudamm und Abu Simbel ; wobei Abu Simbel ausschließlich als Besichtigungsziel gilt
5. Kairo bzw. Alexandria
Von Deutschland aus kommt man bequem von fast von allen Flughäfen nach Hurghada , nach Sharm el Sheikh und nach Luxor .... von einigen Flughäfen dann noch nach Kairo bzw. Marsa Alam
Die Flugzeit beträgt ca 4- 5 Stunden ( je nach Abflugsort ).
Kultur-Interessierte sollten den Ägypten -Besuch auf jeden Fall immer mit Luxor beginnen .
Hier gibt es so viel zu entdecken , dass eigentlich eine Woche gar nicht ausreicht.....
Wichtiger Hinweis aber : zum Baden , wenn man das will , da ist man hier total falsch ....man kann zwar baden ,aber das nur in den Hotel-Pools oder auf einem der Nilschiffe ( wenn ein Pool vorhanden sein sollte ) ....ein Bad nehmen im Nil , das würde ich nicht raten .
Wenn man dann direkt vorm Fluss steht , da weiss man dann auch ,warum ich das hier sage....ziemlich "trübe Brühe " !!!
Beginnen wir unsere Reise mit den unbedingt zu besichtigenden Sehenswürdigkeiten , was man eben unbedingt sehen m u s s , in Luxor , der Stadt mit etwa 200 Tsd.Einwohnern ca 700 km südlich von Kairo gelegen direkt am Ufer des längsten Flusses der Welt , dem Nil.
Seit mehr als 2000 Jahren kommen Besucher nach Luxor - heute ist die Stadt eigentlich immer mit Touristen gefüllt.
Die beste Reisezeit , die antiken Stätten der Pharaonen in Ägypten zu besichtigen ist ab Mitte Oktober bis ca Ende April / Anfang Mai.
Danach ( in unseren Sommermonaten ) muss man mit Temperaturen von fast 40- 50 Grad ( zum Teil noch mehr ) rechnen ....und ob da für uns Mitteleuropäer das Tempel -Besichtigen unbedingt noch Spass macht , das ist fraglich !
Mit diesen Temperaturen muss man aber , das sollte jeder Ägypten-Besucher wissen , der u.a. in den Sommer- Monaten einen "Schnäppchen "-Urlaub dort gefunden hat , rechnen . Entscheiden muss es aber jeder selbst .
Übrigens : auch am Meer ist es nicht wesentlich "kälter " , es weht halt da nur ein warmes ( heißes ) Lüftchen!
Nur wenige Schritte vom traditionellen im Kolonialstil gebauten Hotel "Winter Palace" -direkt an der Promenade und den vielen Anlegestellen der Nilschiffe (meistens liegen die Schiffe alle nebeneinander und man muss oft durch eines direkt am Ufer gelegenes Schiff erst hindurchgehen um ggfl.in seins weiter auf dem Wasser liegenden Schiff zu gelangen) - erhebt sich direkt am Ufer des Nils eine der besterhaltenen Tempelanlagen von ganz Ägypten : der Luxor -Tempel .
Dieser Tempel wurde den Göttern Amun , Mut und Chons geweiht und König Amenophis III. ließ den Tempel bauen .Später wurde dann von Ramses II. vor die Kolonnade ein weiterer Säulenhof und eine mächtige Pylone gesetzt.
Den besten Gesamteindruck des Luxor -Tempels gewinnt man von der Sphingenallee aus , die von Norden auf den Tempel zuführt. Diese Allee ist sozusagen das letzte Stück einer 3 km langen Prozessionsstrasse, die zur Tempelstadt Amuns in Karnak, vor den Toren Luxors gelegen , führte. Hierzu folgt ein späterer Artikel .
Hunderte von Sphingen säumten einst diese prächtige Allee, welche bis heute erst teilweise ausgegraben werden konnte.
Die riesigen Reliefs des großen Pylons Ramses II.am Eingang sind knapp 25 Meter hoch und kann man am frühen Morgen am besten erkennen und vor allem dann toll fotografieren ( es blendet keine Sonne !).
Unweit davon steht ein ca 25 Meter hoher Obelisk, dessen Sockel 4 Paviane aus Granit zieren .
Von den 6 Kolossalstatuen Ramses II. die einst vor dem Pylon ( das ist ein Toranlage als Eingang) aufgestellt waren ,stehen eben nur noch diese beiden Sitzfiguren aus grauem Granit. Anschließend kann man hier durch den Säulenhof von Ramses II. schreiten.
In unmittelbarer Nähe zum Luxor-Tempel befindet sich auch die Altstadt mit ihren kleinen Gassen und wo es auch jede Menge Souvenir- und Schmuck -Läden gibt.
Achtung : Handeln ist in vielen der Läden erwünscht und man kann so manches Souvenir recht günstig erhalten.... nur beim Goldschmuck , da gibt es Festpreise pro Karat ( hier funktioniert das Handeln nicht , das sollte man wissen !)
Noch mehr Besichtigungstipps gibt es in weiteren , noch folgenden Berichten demnächst.
Post von: Reisebüro Globus
Bildnachweis :Dirk Bender
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Jeder von uns ist schon mal in die Verlegenheit gekommen und hat eine ganz orginelle Übernachtung mit Freunden gesucht .......und nichts Passendes gefunden .
Wir haben hier einen Tipp ..... garantiert ausgefallen !
Auf dem Hausberg von Montreux , gelegen am Genfersee , dem Rochers -de -Naye , da gibt es diese außergewöhnliche Übernachtungsmöglichkeit seit ca 4 Jahren.
Dort oben auf dem Berg auf einer Höhe von 2045 m ü.M. stehen 7 weiße orginal mongolische Jurten, die natürlich auch mit Orginal-Möbeln und Betten eingerichtet sind.
Die Jurten können das gesamte Jahr über genutzt werden und es macht riesigen Spaß am Abend, wenn die letzte Zahnradbahn gen Montreux den Berg verlassen hat und absolute Ruhe oben eingezogen ist , hier mit Freunden den abendlichen Blick ins Tal auf den See zu genießen.
So lässt sich bei einem phantastischen Blick , wenn super Wetter ist , die auch im Sommer schneebedeckte Bergwelt des in der Ferne zu sehenden Mt.Blanc- Massiv's genießen.
In jeder Jurte können bis 8 Personen schlafen und wer das nicht möchte : in der auf dem Berg liegenden Bergbaude gibt es auch einfach eingerichtete Mehrbettzimmer.
In der Bergbaude lässt es sich am Abend bei einem gemeinsamen Schweizer Fondue ( muss immer vorbestellt werden ) auch gut essen.
Nähere Angaben zur Jurten-Übernachtung bzw. Reservierung und den Preisen inklusive Auffahrt auf den Rochers de Naye gibt es hier bei uns.
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| Ausblicke |
Dazu einfach eine Mailanfrage an uns senden.
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| Blick auf den Genfersee |
Man kann jeweils für eine Nacht oder auch für mehrere Nächte jeweils eine Jurte für 8 Personen mieten
( auch , wenn man nur zu viert z.B. ist !), der Preis pro Übernachtung inklusive An-und Abreise mit der Zahnradbahn ab /an Montreux ist immer gleich.
Noch ein Hinweis in eigener Sache :
Die Orginal-Jurten in der Mongolei sind immer mit Pferdedecken zum Schlafen ausgestattet.
Wem nun also dieser etwas "strenge Geruch" nicht angenehm ist , der kann sich auch selbst einen eigenen Schlafsack mitbringen ; aber Bettzeug (Bezüge) wird ansonsten zur Verfügung gestellt und muss nicht mitgebracht werden.
Eine eigene Toilette oder eine Waschgelegenheit hat man in der Jurte nicht, dafür muß man in die direkt daneben liegende Bergbaude, dort ,wo auch das Restaurant ist , gehen. Ein Problem sollte dies aber nicht sein.
Die Jurten-Übernachtung lässt sich sehr gut verbinden mit einem Besuch des kleinen Alpengartens "La Rambertia" - ca 10 Minuten zu Fuss von der Zahnradbahn-Endstation entfernt.
Im Winter ist der Besuch des Alpengartens allerdings nicht möglich , da alles meterhoch mit Schnee bedeckt ist .
Aber ein Snow-Board- und kleines Ski-Areal mit Lift , das gibt es hier oben auf dem Hausberg von Montreux auch....und garantiert meterhoher Schnee bis ins Frühjahr hinein.
Und für die ganz Mutigen gibt es im Sommer auch einen Klettersteig.
Auf dem Berggelände sind außerdem angesiedelt mehrere Gehege von Murmeltieren ...die schlafen im Winter allerdings und alles ist bedeckt mit Schnee.
Und wer noch wissen will ,wie es denn hier oben im Winter aussieht - hier ist ein Vorgeschmack als Foto :
Wir empfehlen Ihnen folgende Reiseangebote ( bei der Gesamt- Auswahl der Schweiz auf Kanton Waadt klicken )
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Seiner exotischen Blüten -und Blumenpracht verdankt Madeira den Beinamen Blumeninsel .
Alle Stadtparks in Funchal beherbergen jede Menge tropische Gewächse von verschiedenen Kontinenten .
Alle Parks der Stadt sind lohnenswerte Ausflugsziele für alle botanisch aber auch kulturell interessierte Besucher .
1.So gibt es z.B. den Parque de Santa Catarina .
Diese prächtige Parkanlage ist sehr weitläufig und zur Strasse hin gibt es hier jede Menge Kauritannen ( das sind Tannen mit laubartigen Blättern ) und auch viele Kampferbäume. Es gibt Korallenbäume mit feuerroten Blüten , die sich in den Wintermonaten noch vor den Blättern bilden .
Im Park selbst sieht man auf einer großen Aussichtsterrasse eine Kolumbus-Statue. Auch eine kleine Kapelle, die an díe Niederlassung der ersten Siedler im Jahre 1425 errinnert, steht hier.
Gleich hinter der Kapelle wächst u.a. der Peruanische Pfefferbaum und es gibt ganz viele stark duftende Blumen und andere Gewächse.
Es gibt Afrikanische Tulpenbäume , deren Blüten vor allem in den Monaten Januar bis März üppig zu sehen sind und alles überragende riesige Aurakarien-Bäume
( das sind Nadelbäume ) sieht man ebenfalls und auch viele duftende Sträucher.
Im oberen Park-Teil kann man in einem offenen Gewächshaus fast alle auch auf Madeira kultivierten Orchideen sich anschauen ...eine schöner als die andere.
In höher gelegenen Gärten am Stadrand stehen dazu noch in den Gärten selbst prächtige Herrenhäuser , viele von denen wurden im 18. und 19.Jhd. gebaut. Damals war es so ,dass sich die Besitzer gegenseitig immer in der Vielfalt von Haus und Garten übertrumpfen wollten.. Man importierte die ausgefallendsten Gewächse aus aller Welt und man ließ sogar Landschaftsgärtner aus Frankreich und England per Schiff nach Madeira kommen zur Park-Gestaltung. Es entstanden so kleine Garten -Paradiese...... heute sind diese fast alle für Jedermann zugänglich .
2.Einer der berühmtesten dieser exotischen Gärten ist der Jardim Botanico .
Der Garten hat täglich von 9- 18 Uhr geöffnet und man muss allerdings Eintritt bezahlen ( ca 3,-€ lt. Stand 2011)
Hin zum Jardim Botanico kommt man , wenn kein Mietauto da ist , mit den orangfarbenen Stadtbuslinien 29, 30 oder 31 A oder man nutzt den eigenen Shuttlebus des Jardim Botanico ab Avenida do Mar als Kombiticket Garten und Seilbahn (ca 15,-Euro p.P.) .
Der Jardim Botanico war ursprünglich als Park konzipiert. Im Jahre 1881 ließ ihn die schottische Hotellierfamilie Reid ( es gibt übrigens auch ein Hotel gleichen Namens in Funchal) anlegen und das Arboretum pflanzen. Es gibt mehrere kleine Aussichtsterrassen mit herrlichen Blick auf die Stadt und das Meer. Dank der idealen klimatischen Bedingungen gedeihen hier in etwa 300 m Höhe sowohl tropische als auch subtropische Pflanzen aus aller Welt.
Im ehemaligen Herrenhaus ,wo die Familie Reid bis 1936 selbst lebte, ist heute ein kleines Museum von Tier -und Pflanzen-Präparaten untergebracht.
Im Gartenbereich selbst gibt es eine Abteilung aller einheimischen Pflanzen Madeiras ; es gibt auch eine Sukkulenten-Abteilung ( das sind wasserspeichernde Pflanzen ) aus verschiedenen Kontinenten , wo man auch baumgroße Kakteen sehen kann. Auch ein Teil an Nutz -und Obstpflanzen gehört zum Jardim Botanico und auch Bäumchen mit phantasievollen Formen geschnitten. Das sieht einfach klasse aus.
Richtig viel Platz nehmen auch ca 40 Palmenarten in Anspruch und geht man vom Jardim Botanico abwärts so kommt man automatisch in den Jardim dos Loiros , den Papageienpark. Der wird besonders an den Wochenenden von Familien mit Kindern sehr gern besucht.
Kleiner Tipp : an den Wochentagen gehen, da ist es nicht so voll !
3.der Jardim Orquidea in der Rua Pita da Silva
Gleich ebenfalls angrenzend ( die Ausschilderung beachten ) an den Jardim Botanico "erliegt man dem Blütenmeer im Pregetter Orchideengarten.
Josef Pregetter, ein Österreicher , zeigt hier allen Besuchern eine einmalige Orchideen-Sammlung . Immer wieder tauchen vor allem in den vielen Schauhäusern neue und vor allem blühende Exemplare auf. Und wenn Herr Pregetter selbst anwesend ist , so kann man ihm durchaus alle möglich Fragen zur Pflege von Orchideen stellen. Bereitwillig beantwortet er alle Fragen .
Von einem kleinen Garten -Cafe kann man von hier aus außerdem einen tollen Blick auf Funchal werfen.
Der Zugang zu Pregetters Orchideengarten kostet Eintritt : ca 4,50 € p.P.
Und wer noch mehr wissen will , der erfährt das hier : http://www.madeiraorchid.com/
4. In den Hügeln nordöstlich von Funchal liegt einer der schönsten Gärten Madeiras, der Palheiro Garten .
Um diesen vor ca 200 Jahren entstandenen Garten zu erkunden , so sollte man ca 2-3 Stunden einplanen .
Der Garten ist in verschiedene Stilrichtungen eingeteilt , es gibt verschlungene Pfade ( Schlucht ) , jede Menge quadratische Gartenräume, sogar einen "versunkenen Garten " , eine lange Kamelien-Allee .die sich Richtung Herrenhaus wendet, gewaltige schattige Bäume , mehrere Teichanlagen und sogar einen "Damen-Garten " .....wer all das selbst entdecken will ...einfach hinfahren.
Hinweis : der Zugang zu diesem Garten kostet Eintritt : ca 10,-E p.P.
Der Palheiro Garten ist immer Montag -Freitag von 9 bis 16 Uhr geöffnet.
5.Jardim Tropical Monte Palace
Monte , ein Stadtteil von Funchal in ca 550 m Höhe über dem Meer gelegen ,ist einer d e r Anziehungspunkte aller Touristen und Besucher, die jedes Jahr Madeira einen Besuch abstatten.
Hier gibts mehr zu lesen : http://www.montepalace.com/
Hauptanziehungspunkt ist u. a. der Jardim Tropical Monte Palace ; früher gehörte der Park zum gleichnahmigen Hotel .
Der Besitzer Joe Berardo ( er war in Südfrika zu Geld beim Goldschürfen gekommen ) erwarb in den 1980iger Jahren das damal schon lange geschlossene Hotel und er machte eine Stiftung draus für "skurile Sammelobjekte " und für soziale und ökologische Projekte. Im angrenzenden Park kann man seine skurilen Sammelobjekte z.T. bewundern .
Im Garten stehen Unmengen an Ölbäumen ( wo manche schon aus der Römerzeit stammen und somit richtig uralt sind ) ; es gibt über 60 verschiedene Palmfarn- Arten .
Übrigens : die Ölbäume stammem aus dem Alentejo in Portugal , diese wären nämlich sonst in den Fluten beim Staudammbau von Alqueva verschwunden....also ließ der Herr Barardo diese nach Madeira holen und pflanzte sie hier in seinem Garten wieder an .
Es gibt Unmengen von verschiedenen Azaleen-Arten ( blühen im Frühjahr ganz prächtig ) ;
aber eine der Hauptattraktionen sind die Kois in einen großen Teich .Es wimmelt nur so davon.
Im ehemaligen Hotel selbst befindet sich die Privatsammlung des Besitzers an Mineralien ; es gibt Skulpturen aus Simbabwe zu sehen .
Ein Teil des Garten ist orientalisch bzw. japanisch gestaltet ; inspiriert durch die vielen Asien- und Orient - Reisen des Besitzers.
Und wer will ,der kann natürlich auch in einer kleinen Cafeteria sein Schlückchen Madeirawein trinken und die Umgebung der Pflanzen -und Blumen -Vielfalt genießen .
Hinweis : Der Park hat täglich von 9.30 - 18.00Uhr geöffnet.
Es gibt 3 Eingänge und wer z.B. nicht gut zu Fuß ist ,der kann sich in einem Buggie durch die gesamte Parkanlage chauffieren lassen.
Wie kommt man hin ?
Ab Funchal einfach mit einem der orangfarbenen Stadtbusse Richtung Monte fahren oder auch die spektakuläre Fahrt im Teleferico ab Funchal -Altstadt (mit der Seilbahn) bis zu einem der Park-Eingänge nutzen .
Übrigens beginnt an einem der Eingänge zum Park Jardim Tropical Monte Palace die Strecke der Korbschlittenfahrt stadtwärts.
Diese bekannte Touristenattraktion kann man täglich Montag bis Freitag von 9-18 Uhr und Sonntag von 9 -13 Uhr machen .
Nicht am : 14./15.8. // Karfreitag // 25.12. bzw. am 1.1. ....da haben auch die Korbschlitten-Betreiber frei!
Die Preise einer Fahrt sind zum T.Verhandlungssache .Als Orientierung hier ca 15 Euro im Zweier -bzw. 3er Schlitten und ca 20 - 25 Euro , wenn man alleine im Schlitten fahren will.
Gefahren wird stadtwärts bis Livramento ( liegt auf halbem Weg zur Innenstadt) , von dort kann man mit dem Stadtbus weiter Richtung Zentrum/Altstadt von Funchal fahren.
Die gesamte Korbschlitten- Fahrt dauert ca 10 Minuten...... ich meine ganz schön happig für grade mal 10 Minuten , der Fahrtpreis .......dafür aber einmalig auf der Welt !
Die Schlitten dienten im 19.Jhd. als schnelles Transportmittel in die Stadt und heute hat man eine Touristen-Attraktion daraus gemacht !
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Wer kennt sie nicht, die Blumeninsel im Atlantik , so wie Madeira auch noch genannt wird.
Die Insel ist ein Eldorado für alle Naturliebhaber ( diese wollen eigentlich gar nimmer wieder weg dort ) .
Strandurlauber , die haben hier "schlechte Karten " .... da muss man schon auf die Nachbarinsel Porto Santo fahren . Dies geht von Madeira aus z.B. per Hubschrauber oder mit der Fähre.
Der Archipel Madeira gehört eigentlich zu Portugal ; ist aber eine autonome Region und weitestgehend dadurch eigenständig.
Madeira liegt ca 450km von den Kanarischen Inseln , ca 900 km von Portugal ( dem "Mutterland ") entfernt mitten im Atlantik . Die Sprache hier ist portugiesisch.
Die Insel fällt teilweise schroff und steil ins Meer ab ; ein paar ganz wenige kleine und schmale und vor allem tiefschwarze Strände gibt es zwar....die Brandung jedoch gewaltig ; für Strandurlaub also jedenfalls kaum geeignet. Um auch im Meer baden zu können ,hilft man sich vielerorts vor allem mit Badeplattformen auf den Felsen und daran angebrachten Leitern ins kühle Nass...ist aber eben nur was für gute Schwimmer !
An der Wirtschaft auf Madeira hat vor allem zu einem Viertel der Tourismus einen großen Anteil .
Es gibt große Hotelbauten ( die leider oft auch an Umweltsünden aus den 70iger bis 80 iger Jahren erinnern !) , aber auch mittleweile viele kleine Pousadas , die auf den individuellen Gast eingerichtet sind. Eigentlich ist preislich für jeden "Geschmack " etwas vorhanden .....ist halt ne Frage des Inhaltes eines Geldbeutels, wie man welchen Urlaub auf Madeira verbringen möchte.
Aber man sollte wissen : ein Massen-Reiseziel mit Schnäppchen -Preisen , das ist Madeira nicht und wird es hoffentlich auch nicht werden !
Naturliebhaber zieht es vor allem hier hin und da gibt es jede Menge zu entdecken .
Ein Mietauto sollte jedenfalls immer dazu gehören , weil man seine Entdeckungsreise über die Insel ( so groß ist sie nämlich nicht : Gesamtfläche -ohne Porto Santo- ca 741 qkm.) vorrangig selbst machen kann.
Das Innere der Insel ist sehr gebirgig und der höchste Berg , der Pico Ruivo , weist eine stattliche Höhe von 1861 Metern auf.
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| im Norden in Santana |
Es kann schon passsieren , dass man mehrmals "Anlauf nehmen muss " , um oben und vor allem über dem Wolkenteppich ,der Funchal sehr oft bedeckt und dort unten Sonne ist , dann etwas sehen will . Immer sollte man bei solch einer Berg-Auffahrt zum Pico Ruivo vor allem warme Kleidung mitnehmen. Hier ist es auch im Hochsommer immer frisch und oft regnerisch ......der Berg teilt sozusagen den sonnigen Süden vom oft regnerischem Norden .
Nach Madeira fliegt man ( von Deutschland aus knapp 4 Stunden ) , um inmitten eines Blumenmeeres z.B. in den Levadas wandern zu können , um die Natur zu genießen , aber auch um vielleicht ein Schlückchen des starken Portweines direkt beim Erzeuger zu trinken . So entfallen z.B. ca 50 % des Gesamt-Exportes der Insel auf den Madeira -Portwein .
Mit dem Flieger landet man in der Nähe von Funchal ...schon die Landung hat es in sich ....ist doch die eigentliche Landebahn per Stützen ein wenig ins Meer "verlängert "worden ...und trotzdem noch fast zu kurz für große Flugzeuge. Die Piloten müssen hier richtige Meister der Landung ( und des Starts natürlich auch !) sein.
Die wichtigsten Urlaubsorte sind Funchal ( liegt auf 7 Hügeln ) und Canico.
Auf der Insel gibt es auch ein sehr gut ausgebautes Busnetz, vor allem im bevölkerungsreichen Südteil der Insel in /um Funchal und zwischen Ribeira Brava und Machico; und noch dazu mit für unsere Verhältnisse recht moderaten Preisen.
Für die anderen Regionen braucht man , wie schon gesagt , einen Mietwagen , um all die vielen Sehenswürdigkeiten an Naturschönheiten zu entdecken.
Sich n u r in Funchal aufzuhalten, obwohl es auch hier jede Menge Sehenswürdigkeiten gibt , dafür ist die Insel viel zu schade und das wäre eine Sünde.
Aber was kann man alles anschauen ...eigentlich reichen dafür fast 14 Tage Urlaub kaum .
Beginnen wir mit Funchal- was gibt es hier zu entdecken :
In Funchal leben über 125 Tsd. Einwohner ; fast die Hälfte der Gesamtbevölkerung .
Alle wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind fast alle gut zu Fuss zu erreichen ...und wenn mal nicht : einen Bus vom Hafen / Bus-Bahnhof den gibt es auch in den endlegendsten Winkel der Stadt.
Hinweis : alle Stadtbusse sind orangefarben !
Die Altstadt von Funchal , die Zona Velha hat viele kleine Gassen , wo sich vor allem auch noch jede Menge "Tante Emma-Läden " befinden und eben keine riesigen Einkaufszentrem ...die gibt es zwar mittleweile auch , doch vorrangig am Stadtrand und vor allem per Auto zu erreichen . Es gibt in der Altstadt auch viele kleine Kunstgalerien, Kunsthandwerkläden und vor allem den phantastischen Mercado dos Lavradores , den Bauernmarkt.
Der Besuch dieses Marktes, der Montag - Freitag von 7- 20 Uhr und am Samstag von 7- 14 Uhr geöffnet ist , ist ein Muss .
Gleich am Haupteingang preisen die Blumenfrauen ihre Ware an ..... in prachtvollen Farben , einfach eine Augenweide ist das !
Der Innenhof und die Galerie der riesigen Markthalle ist für Obst und Gemüse , alles super frisch , reserviert.
Auch kosten und probieren von exotischen Früchten ist möglich ....wer will, der kann sich hier "satt essen ".
In kleinen Nebengassen der Markthalle gibt es dann auch noch Fleisch, Wurst , Geflügel aber auch verschiedene Korb- und Lederwaren. Der berühmte Fischmarkt ist auch gleich nebenan . Dort lohnt vor allem ein Besuch am zeitigen Vormittag , um den fangfrischen Fisch zu sehen .Der nur vor Madeira zu fangende Espada ( deutsch :Degenfisch ), der hängt gespentisch von den Tischen herab und wartet auf Käufer.
Kleiner Tipp : diesen Fisch unbedingt mal essen in einem Restaurant( in Porto Moniz im Norden der Insel direkt an der Felsküste gelegen gibts da z.B. ein Spezialitäten -Fisch -Restaurant :"Restaurante Cachalote" ) ....ist super lecker und gibts n u r auf Madeira, weil ein Transport woandershin nicht möglich ist .
Gleich neben dem Bauernmarkt gibt es jeden letzten Samstag im Monat immer von 10 - 16 Uhr einen Kunsthandwerker-Markt , die Feira de Arte Popular Madeiranse.
Hier kann man sicher manch ein Mitbringsel entdecken .
In weiteren Artikeln hier im Blog werden demnächst noch andere Ausfllugsziele und Sehenswürdigkeiten von Madeira vorgestellt...... einfach überraschen lassen und abwarten .!
Post von: Reisebüro Globus
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