Donnerstag, 26. Mai 2011

das Residenz -Schloss - rund um den Dresdner Neumarkt !


Am Verkehrsmuseum  bzw. am Hotel Hilton vorbei so kommt man zum
Dresdner Schloss .

Es war früher Residenzschloss aller sächsischen Kurfürsten von 1547 an bis 1806; danach Residenz der sächsischen Könige bis zum Jahre 1918, eben Stammsitz der Wettiner.
Das Schloss Dresden war neben dem Zwinger Mittelpunkt der kulturellen Entwicklung der Stadt.
Gleichzeitig ist es auch eines der ältesten Bauwerke der Stadt überhaupt und betrachtet man die reich verzierte Fassade heutzutage, so findet man verschiedene Stilrichtungen; Barock ,Renaissance usw.
Die ersten Teile des Schlosses wurden bereits im Jahre 1533 von Herzog Georg erbaut, deshalb auch wurde der Georgenbau mit dem Georgentor auch nach ihm benannt.
Später folgte dann das Kanzleihaus und ein Teil des mittelalterliches Elbtores wurde mit eingeschlossen in die Bebauung.
Der Kleine Schlosshof im Bereich der Schloßstrasse ist mit einem transparentem Membrandach überspannt und  beherbergt heute den Kassenbereich für alle im Schloss befindlichen Museen, die Garderoben und Gepäckaufbewahrungstellen und den Museumsshop.
Von hier aus gelangt man auch in den Großen Schloss-Hof , dort , wo sich auch der Aufgang zum Hausmannsturm befindet.

Nach Fertigstellung all der wundervollen Grafitti-Wandbemalungen und der Außen-Fassade des Turmes ( noch sind im Turmaufgang die Fenster zugenagelt) hat man die Absicht, hier im Hof Konzerte zu veranstalten.
In den letzten Jahrhunderten wurde das Schloß mehrmals durch Brände  sehr zerstört, wobei die schlimmste Zerstörung entstand in der Bombennacht im Februar des Jahres 1945. 
 Hier brannte das Schloss bis auf seine Grundmauern nieder. Es war so heiß , dass das Zinn der Dächer schmolz durch die hohen Temperaturen - in den Schloßkellern erstickten damals aufgrund der Hitze die Menschen , die dort Zuflucht gesucht hatten.
Auch während der DDR-Zeit wurden einige Flügel des Schlosses als ergeiziges Unterfangen der damaligen Machthaber wieder aufgebaut; es dauerte aber ewig ( die erforderlichen Geldmittel fehlten)  ....
Inzwischen kam die historische Wende 1989 und   es wurde erst jetzt verstärkt an den wirklichen Wiederaufbau  als historisches Kleinod inmitten von Dresdens Altstadt gedacht.

So nach und nach konnte in verschiedene Bereiche wieder eingezogen werden ; der Hausmannsturm ( siehe anderer Artikel hier im Blog ) wurde zugänglich gemacht und der Turm erhielt endlich  seine im Krieg verlorene Spitze  zurück; die Kunstbibliothek fand hier Räume und auch das Kupferstichkabinett zogen in neue Räume  ein.


Hauptattraktion ist jedoch zweifeslsohne das Historische Grüne Gewölbe mit all den tollen Ausstellungsstücken .
Der Eingang zum Historischen Grünen Gewölbe ist direkt gegenüber des Kempinski-  Hotels "Taschenbergpalais".
Hinweis : Zum Grünen Gewölbe wird es aber demnächst noch einen Artikel  hier im Blog geben.

Auch die Türkenkammer hat bereits ihre Räume im Schloss bezogen, ebenso wie das Münzkabinett .
So soll auch das Tor aus dem Jahre 1555 wieder bald als Renaissance-Hauptzugang zur Schlosskapelle dienen und auch die Englische Treppe bald wieder Hauptzugang zum Schloss überhaupt werden.

Nehmen Sie sich Zeit und besichtigen Sie das Schloss Dresden und , wer will , der kann sich natürlich eine Kombi-Eintrittskarte für verschiedene Museen holen  -   ohne Historisches Grüne Gewölbe; hier muss ein Extra-Ticket geholt werden...am besten im Vorverkauf , da täglich nur 100 Leute diesen  Bereich besuchen dürfen .

Post von: Reisebüro Globus

Bildnachweis :Heidrun Jahn

Zum Vergrößern der Bilder einfach drauf klicken.

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