Dienstag, 24. Mai 2011
Neumarkt in Dresden - was gibt's zu sehen rund herum : Frauenkirche
Dresden, wer kennt sie nicht ...eine der schönsten Städte Deutschlands !
Nicht umsonst wird die Stadt auch schon viele Jahre " Elbflorenz " genannt.
Alljährlich kommen tausende Besucher nach Dresden aus aller Herren-Länder und wollen all die Unmengen an Sehenswürdigkeiten möglichst im "Schnelldurchgang " mit einem Wochenende ( Freitag bis Sonntag) besichtigen.
Aber : das funktioniert einfach nicht ; nur ein Bruchteil all der vielen Sehenswürdigkeiten kann man da für sich entdecken und man muss dann eigentlich noch mal kommen.
So nach und nach möchten wir hier in unserem Blog auf einzelne dieser Sehenswürdigkeiten ein wenig näher eingehen; sozusagen als Anregung für alle , dies bei einem nächsten Besuch Dresdens selbst zu entdecken.
Teilweise haben wir Ausflüge in der näheren Umgebung bereits mit unseren Worten und unserer Ansicht hier in anderen Artikeln im Blog dargestellt ( siehe :Ausflüge in Mittelsachsen bzw.Ausflüge in Sachsen ).
Kommt man nach Dresden so fällt eigentlich immer auf : es wird gebaut - überall stehen Gerüste oder sind Häuserzeilen verhangen.
Die Altstadt rund um die Frauenkirche soll eigentlich mal wieder so entstehen , wie sie früher einmal war wie vor der Zerstörung im Februar des Jahres 1945.
Geschafft ist mittlerweile schon vieles und das Zentrum wird immer schöner und ehrwürdiger.
Beginnen wir den kleinen Stadt- Rundgang mit Erläuterungen beim alten und neuen Wahrzeichen der Stadt : der Frauenkirche !
Der eigentliche Name dieser imposanten Kirche ist "Kirche Unserer Lieben Frau " , bezugnehmend auf die Heilige Maria.
Es ist eine Kirche des Barocks der evangelisch- lutherischen Kirche...... was aber nicht heißen soll, Katholiken und Andersgläubige dürften hier nicht rein. Natürlich dürfen sie auch hinein , um auch das Innere der Kirche zu bestaunen.
Die Kirche selbst wurde im Ursprung in den Jahren 1726 bis 1743 ( 17 Jahre also !) erbaut nach einem Entwurf des Barock-Baumeisters Georg Bähr .
In der schlimmen Bomben - Nacht vom 13. zum 14.Februar 1945 wurde sie durch englische Bomber sehr stark zerstört und stürzte dann am Morgen des 15. Februar völlig ausgebrannt in sich zusammen.
In der DDR lies man die Ruine als Mahnmal gegen den Krieg und die Zerstörung stehen.
Nach 1989 begann man zu überlegen, die Kirche wieder aufzubauen , wobei Spenden aus aller Welt eintrafen.
1994 begann dann der Wiederaufbau - eine wahre Sysiphus-Arbeit.
Zum Teil wurden Orginal- Blockstücke verwendet ( das sind all die heute in der Fassade von außen zu sehenden schwarzen Steine !).
Die Steine waren numeriert auf dem Platz aufgebaut und in Regalen gelagert worden.
Der Wiederaufbau der Kirche war abgeschlossen im Jahre 2005.
Am 30.Oktober 2005 fand in der Frauenkirche selbst der erste Weihegottesdienst nach Fertigstellung statt.
Aus dem Mahnmal gegen den Krieg ist nun ein Symbol der Versöhnung geworden.
Viele weiteren Informationen zur Kirche selbst gibt es hier : www.frauenkirche.de
Nutzrn Sie die Zeit in Dresden , auch mal ein Konzert oder einen Gottesdienst zu besuchen.
Übrigens kann man auch hinauf zur Kuppel steigen und hat von dort einen phantastischen Ausblick auf all die umliegenden Gebäude , die Stadt und wenn das Wetter super ist : bis hin ins Elbsandsteingebirge mit seinen Tafelfelsen !
Kommen Sie mit und entdecken Sie mit uns in den nächsten Wochen gemeinsam immer wieder neue Sehenswürdigkeiten rund um den Neumark in Dresden ..... mit der Frauenkirche haben wir heute begonnen.
Unsere Hotelangebote für Dresden und Umgebung
Zum Vergrößern des Bildes einfach drauf klicken !
Post von: Reisebüro Globus
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