Die Griechen nennen Ihre Insel Santorini, bei Homer noch „die Kreisrunde“, nahm das Schicksal 1620 v.u.Z. seinen Lauf.
Japanische Forscher haben kürzlich dieses Datum mit hoher Wahrscheinlichkeit exakt herausgefunden – es ereignete sich für Santorin und das Weltklima die größte Katastrophe der Neuzeit. Der Vulkanausbruch, von dem hier die Rede ist, ließ über 60 % der Landmasse verschwinden, der Ausbruch des Krakatau 1883 war gegen Santorin Pillepalle.
Forscher haben an Hand von Bäumen, die in irischen Mooren gefunden wurden, festgestellt,dass nach dem Santorin-Ausbruch soviel Staub in die Athmosphäre gelangte, dass das Sonnenlicht 11 Jahre lang nicht ausreichte, um bei den gefundenen Bäumen Dickenwachstum zuzulassen.
Das Meer überflutete die zerrissene Insel, heute fährt fast jedes Kreuzfahrtschiff in den
explodierten Krater hinein, um seinen Passagieren als Attraktion die hoch aufsteigenden
Wände der Kaldera zu präsentieren.
Auf dessen oberen Rand entstand in der Mitte der Insel die Hauptstadt Fira mit seinen malerischen Appartements, Hotels, Kirchen, gastronomischen und allen anderen Einrichtungen.
Santorin ist Bischofssitz sowohl der römisch-katholischen wie auch der griechisch- orthodoxen Kirche und so gibt es zwei Kathedralen zu besichtigen. Am zentralen Platz Firas befindet sich ein Taxi-Stand und das Busterminal, von welchem durchschnittlich alle 30 min Busse in alle Himmelsrichtungen der Insel fahren. Die Ticketpreise lagen 2011 zwischen 1,60 Euro und 2,20 Euro. Da es sich um andernorts ausgemusterte Reisebusse handelt, ist der Gepäcktransport kein Problem, wir bestaunten die Routine vieler asiatischer Gäste, die selbstständig die Kofferklappen öffneten und schlossen und ihr Gepäck verstauten. Vielleicht steht die Handhabung in koreanischen Reiseführern? Weitere Transportmittel --> Siehe Abbildung.
Zum Schluß noch drei Gastronomie-Tips
Dionysos in Atlantis nennt sich ein hübsches Gartenrestaurant im Zentrum Firas, zu dessen
Speisekarte griechische Spezialitäten zählen. Griechische Weine, drei Sorten des gängigen Bieres werden angeboten, uns schmeckte „Alfa“ nach Pilsner Brauart, „Mythos“ kann man eher mit Kölsch vergleichen na ja, und Heinecken. Wir erwähnen das deshalb, weil wir in griechischen Tavernen und Restaurants durchaus oft auch nur eine Sorte zur Auswahl vorfanden (trinken oder nicht trinken). Das Personal von Dionysos in Atlantis haben wir lieb gewonnen,
es war fröhlich, aufmerksam und die Preise des Restaurants waren angemessen.
http://www.dionysosinatlantis.gr/
Taverna Simos in Firostefani befindet sich direkt an der Straße nach Oia im Nordwesten ca.
15 Gehminuten vom Zentrum Firas bzw. eine Bushaltestelle entfernt.
Den Tipp hatten wir von einer Bekannten, in dieser Taverne gibt es sehr schmackhafte
griechische Speisen und Weine. Als Besonderheit gilt die Präsentation der Vorspeisen auf umhergetragenen „Mustertabletts“, wenn es mit der Sprache hapert, kann man also einfach nur darauf zeigen, was man wünscht. sipes13@otenet.gr
Zum Abschluß noch ein Weltrekord, den teuersten Teller Brokoli kann man in Oia in der
Taberna Blu Sky bestellen. Die Karte bezeichnet einen „Brokolisalat“ tatsächlich kommen
ca. 50 g gedünsteter Brokoli für 7,50 Euro. Na, wenn das nichts ist, wir helfen gern Griechenland, dass es auf die Beine kommt.
Post von: Reisebüro Bläsner & Zimmer GbR
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Fotos: Copyright by Rolf Zimmer

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